Hallo Hamburg! Stadt neu bauen - der Podcast

Transkript

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00:00:00: Ich glaube, dass wir zunehmend Abstand nehmen von dem uns ein Gdang zu machen.

00:00:05: Wie wohnt man gut?

00:00:06: Sondern vielmehr die Frage stellt wie lebt man gut?

00:00:09: und wenn wir dieses Leben im Vordergrund stellen dann werden sich die räumlichen Strukturen und städtebaulichen Struktoren deutlich verändern.

00:00:24: Hallo und willkommen zu einer weiteren, spannenden Folge unseres Podcasts.

00:00:28: Hallo Hamburg Stadt Neubau.

00:00:30: Mein Name ist Sabine Debourg und in unserem Podcast sprechen wir mit verschiedenen Persönlichkeiten über die Zukunft der Stadt, Überwohnen, Nachbarschaft, Diversität und den großen Herausforderungen unserer Zeit.

00:00:41: Eine Wohnung ist weit mehr als ein Dach über dem Kopf – sie ist Rückzugsort, Lebensmittelpunkt manchmal Büro, manchmal Kinderzimmer und immer häufiger auch eine Herausforderung!

00:00:51: Wie wollen wir in Zukunft wohnen?

00:00:53: Diese Frage ist aktueller denn je.

00:00:55: Wohnraum wird knapper, die Ansprüche an das Wohnen verändern sich und unsere Städte stehen vor der Herausforderung nachhaltig lebenswert und sozial gerecht zu wachsen.

00:01:05: Dabei geht es längst nicht nur mehr darum mehr Wohnung zu bauen sondern darum wie wir künftig zusammenleben möchten.

00:01:12: Darüber spreche ich heute mit einem der profiliertesten Wohnforscher Deutschlands, Dr.

00:01:17: Gerd Kuhn.

00:01:18: Als Stadtforsicher und Wissenschaftler beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit Wohnungsforschung gemeinschaftlichen Wohnformen unter sozial gerechten Entwicklungen unserer Städte.

00:01:28: Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die Zukunft des Wohnens.

00:01:31: Herzlich willkommen Herr Dr.

00:01:33: Kuhnn!

00:01:34: Guten Tag!

00:01:35: Vielen Dank für die Einladung!

00:01:37: Herr

00:01:37: Kuhhn bevor wir ins Thema einsteigen... Gibt es einen städtischen Ort, der sie persönlich geprägt hat und ihnen gezeigt hat was eine gute Stadt eigentlich ausmacht?

00:01:46: Das sind immer die Erfahrungen wenn man an Orten ist indem man sich sehr schnell wohlfühlt.

00:01:52: Also das ist ein Ort wo man auch wenn man fremd ist ankommt und das Gefühl hat ja man hat so eine Gefühle Geborgenheit des Ankommens dass man sich

00:02:05: gut fühlt.

00:02:06: Ja, und auch das Man Sich Gut Orientieren Gönn Direkt Sich Gut Zurecht Findet Und Sich IrGendwie Zuhause Fühlt Aus Ein bisschen Obwohl Man Eigentlich Fremd Ist.

00:02:15: ja

00:02:16: Sie

00:02:16: Beschäftigen sich Seit Jahrzehnten Mit dem Thema Wohnen.

00:02:18: Was fasziniert sie eigentlich an dem thema so sehr?

00:02:21: Das Thema Wohn ist So vielfältig und Mir gefällt Es Auch Immer Sehr In Der Disziplinär zu Arbeiten.

00:02:30: also man Kann Des Phänomen wohn nie aus der Perspektive einer Displin erforschen.

00:02:36: Sondern man muss immer eine große Offenheit haben mit Kollegen, mit Planern, mit Psychologen und anderen Menschen zusammenzuarbeiten.

00:02:46: Und das Thema Wohn hat sich so sehr schnell weiterentwickelt.

00:02:50: Also ich glaube in meinem Berufslebens fand ein grundlegender Veränderung statt.

00:02:57: Ich glaube diese schnelle Wandel ständig neuen Herausforderungen.

00:03:02: Das interessiert mich sehr am Wohnen.

00:03:04: Sie sprechen das Thema an, unsere Lebensrealitäten verändern sich ja wirklich rasant und unsere Wohnung dagegen eher nicht.

00:03:11: also weil es eben auch nicht so schnell geht.

00:03:13: erstens warum ist das so?

00:03:15: Und zweitens welche Wohntrends beobachten sie aktuell?

00:03:18: Also

00:03:19: zunächst gibt's eine ganz merkwürdige Spannung, eine Diskrepanz zwischen der Homogenität der Wohnform und der Vielfalt, Pluralität der Lebensformen.

00:03:32: Als diese Divergenz dieser Spannungsverhältnisse bestimmt glaube ich sehr unsere Auseinandersetzung über Wohnen.

00:03:42: Und meinsachtens erleben wir jetzt aufgrund dieses enorm gesellschaftlichen Wandels einen ganz neuen Herausforderungen ans Wohnen die mit den alten Wohnformen eigentlich nichts mehr oder nicht viel zu tun haben sollten.

00:03:56: Aber es ist ständig an diesen bestehenden Wohnverhältnissen reiben.

00:04:01: Also, wenn der Wohnungsbestand in der Bundesrepublik bis Ende des Siebzigerjahren macht jetzt noch über sechzig Prozent des Bestands aus und damals orientiert man sich an so einem Ideal der abgeschlossenen Wohnung für die Kernfamilie, ehepaar mit ein oder zwei oder drei Kindern maximal.

00:04:19: Und diese Realität, die existiert nicht mehr als im Hamburgs ins Klaus fünfzehn Prozent nach Familienwohnungen in den Haushalten.

00:04:28: Und ich glaube, diese deutlichen Veränderungen lassen so eine ganz neue Herausforderung entstehen und da werden uns zunehmend darüber fragen nicht mehr unbedingt wie wollen wir wohnen sondern wie wollen weh leben?

00:04:42: Wie wollen wir zusammenleben?

00:04:44: Und da entstehen glaube ich so ein schönes Spannungsverhältnis das unser Thema nach wie vor sehr spannend macht.

00:04:52: Wie wollen wir zusammenleben?

00:04:54: In diesem Kontext, wir erfinden ja nicht alles neu.

00:04:57: Sie haben gerade gesagt, siebzig Prozent des Wohnungsbestands stammt aus diesen frühen Jahrzehnten in dem wir immer noch leben und wohnen.

00:05:04: Die Wohnung hält ja auch ein bisschen länger.

00:05:07: In diesem Context würde mich eigentlich nochmal die Rolle des Einfamilienhauses interessieren.

00:05:12: also Sie sagen zwar unsere Lebensrelativ wird immer vielfältiger aber die Wünsche des Wohnens bleiben relativ homogen.

00:05:22: In diesem Kontext fehlt ja auch das Einfamilienhaus.

00:05:24: Ist das eigentlich immer noch Wunsch Nummer eins der Deutschen?

00:05:27: Also es gibt immer die Befragungen, die wiederholen sich seit Jahrzehnten immer.

00:05:32: Also nach wie vor gibt's ein großes Bedürftnis und wird immer noch als Ideal des Wohns von vielen Menschen gesehen.

00:05:39: aber ich glaube diese Frage vom EinfAMilenhaus... Ich sehe sie viel entspannter.

00:05:45: also ich glaube, dass der Wohnungsverhältnis bei der EinfFamilie ist.

00:05:51: Wir haben genug Einfamilienhäuser.

00:05:53: Und deshalb ist es eher die Frage, wie können wir diese Einfammilienhausgebiete qualifizieren?

00:05:59: Wie können wir sie zukunftsfähig machen?

00:06:03: Ich glaube gerade die Fragen, wie kann man so eine Vereinzammung begegnen, die Einfarmilienhausgebiete sind oft leben sehr viel ältere Menschen und wie können die Herausforderungen an das gute Wohnen auch in diesen Einfärmenhausgebieten mich interessiert mehr Solche Gebiete qualifizieren und mich interessiert weniger, dass man neue Gebiete bauen sollte.

00:06:27: Da haben wir einfach genommen.

00:06:29: Ich verstehe also diese Frage taucht ja immer erst auf wenn die ein Familienhausgebiete ins Alter kommen, wenn die Eltern werden und sich eine Veränderung in der Bewohnerschaft abzeichnet und das gebaute Umfeld nicht mehr.

00:06:43: zudem passt wer dort wohnt?

00:06:45: Das meinen sie.

00:06:46: ja Kann man so sehen, hat sich ihr eigenes Bild vom idealen Wohnen im Laufe ihres Berufslebens eigentlich verändert?

00:06:55: Ja.

00:06:56: Also ich hatte in meinem Leben ja viele Wohnkarrieren durchlebt.

00:06:59: also bin Einfamilienhaus groß geworden und das fand ich als die ganz normale Wohnform als Kind oder Heranwachsende zwar aber dann relativ... In der Pubertät schon war mit den Enge des Dorfs eines Einfarmilienhauses groß geworden Und als ich zum Studium nach Frankfurt ging, war dann empfand ich das als Großbefreiung.

00:07:20: Ich habe eine lauten Straße gewohnt aber mit Leuten zusammen in der Wohngemeinschaft.

00:07:25: Das war für mich damals weit attraktiver wie ein schönes Einfamiliehaus mit großem Garten.

00:07:31: und diese Lebensformen... Als wir ein Kind bekommen hatten, dann zusammen gelebt haben mit meiner Frau unkennt In Berlin.

00:07:40: es waren andere Lebensforms Wie wir später jetzt wohnen schon Tübing.

00:07:44: Also Die Lebensformen haben sich ständig geändert und deshalb haben sich auch die Bohnweisen oft geändert.

00:07:51: Und ich glaube, Wohnen ist halt kein staatischer Zustand sondern sollte mit diesen Veränderungen der Lebenssituation korrespondieren.

00:08:00: Ja da möchte ich aber gleich mal einhaken.

00:08:02: Da kommen wir zur nächsten Frage.

00:08:05: das ist ja leider gar nicht mehr so ne?

00:08:07: Also Sie haben ja auch sicherlich diesem Begriff Locked In-Syndrom schonmal gehört.

00:08:12: Also es verändern sich die Lebensformen, aber es ver ändern sich die Wohnkarrieren nicht mehr.

00:08:17: so weil es gibt nämlich nicht mehr den Platz.

00:08:19: wenn eine Familie sich vergrößert kann sie heutzutage nicht mehr direkt umziehen und sich eine größere Wohnung suchen und umgedreht genauso.

00:08:28: also das ist ein Phänomen das nennt sich lockt in syndrome sodass was wir früher gemacht haben immer je nach Wachstum der Familie rauf runter rein raus.

00:08:36: Das zeichnet sich heute überhaupt nicht mehr an.

00:08:39: Sie kennen ja sicherlich den Begriff, vielleicht erklären sie den noch mal ein bisschen wissenschaftlicher als ich und auch nochmal was sich eigentlich dahinter verbirgt?

00:08:48: Man kann ihn vielleicht ganz schön umschreiben mit Gefangensein in der Wohnung.

00:08:53: also wir haben das Phänomen, dass überwiegend ältere Menschen in größeren Wohnungen wohnen.

00:08:58: Also wenn Menschen eine Wohnung mieten oder bauen Dann haben sie oft andere Familien-Situationen, beispielsweise leben Kinder zusammen.

00:09:07: Und diese Anzahl der Personen im Haushalt reduzieren sich.

00:09:13: Oftmals den großen Anteil von großen Wohnungen haben älterer Haushalten.

00:09:19: Wenn die Kinder ausgezogen sind oder ein Partner gestorben ist und eine Trennung stattgefunden hat dann sind die Menschen weiterhin in großen Wohnung aber sie nöden gar nicht so viel Wohnraum als sie blockieren aber den Wohnraum.

00:09:35: Und das Problem ist, dass die Menschen den Wohnrahmen zwar nicht brauchen, aber kein entsprechendes Angebot haben, dass sie ausziehen.

00:09:44: Also es wäre ja denkbar daß wenn jemand Hundertzwanzig Quadratmeter Wohnung hat dann auf seventy oder sechzig Quadratmetern reduziert.

00:09:52: Das wird er oftmals nicht gemacht, da diese Alternativen zum Beispiel zu teuer sind oder gar nicht zur Verfügung stehen.

00:10:02: Also es gibt einen Grundsatz, dass der Wohnungsmarkt blockiert.

00:10:06: Dass wir zwar genug Wohnraum haben wenn mit dem Wohnraum zu verteilen würde hätten wir gar keine Wohnungsnot.

00:10:13: Was wäre denn eine Lösung für dieses Problem?

00:10:16: Die Herausforderung wird sein wie können wir diese dieser Wohnraum der von Menschen belegt wird die eigentlich nicht so viel Wohnraum brauchen aber trotzdem kaum Möglichkeiten sehen aus diesen Wohnung zu gehen diese Dynamik fördern.

00:10:34: Ja, genau Sie haben jetzt eine Frage formuliert.

00:10:37: Gibt es denn schon Lösungsansätze zu dieser Frage?

00:10:40: Ja, nun müssen wir die Gründe für viele Menschen fragen.

00:10:44: Oftmals ist der Alternativ Wohnraum auch kleinere Wohnung inzwischen teurer wie die große Wohnung.

00:10:50: als gibt immer diesen Diskrepanz zwischen den Verstandswohnungen und neuen miedeten Wohnungen.

00:10:58: Oftmals ist auch ein Problem, das soll man nicht nachlesen.

00:11:01: Dass die Menschen ihren über viele Jahre vertrauten Wohngebiet bleiben wollen.

00:11:07: Also wie kann man Wohnraum oder Angebote machen ohne dass die Menschen aus ihrem sozialen Kontext herausgerissen werden?

00:11:16: Und ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt Das wenn man Wohnen angeboten macht.

00:11:21: Die müssen attraktiv sein für Menschen ihre Größenwohnungen aufzugeben und in kleinere Wohnung zu ziehen.

00:11:29: Ja

00:11:30: klar, macht nur keiner nicht in dem Umfang die wir es eigentlich benötigen.

00:11:35: aber ich habe noch mal eine andere Frage die auch in diesen Kontext passt und zwar zu dem Thema Cluster Wohnen.

00:11:41: das ist ja auch so ein gängiger Begriff der wenn man in diesem Bereich arbeitet fällt er ja irgendwie alle fünf Minuten.

00:11:48: bitte erläutern sie doch gerne mal Die Idee, die hinter diesem Begriff steht und welche Rolle diese Klasterwohnungen spielen in dem Kontext.

00:11:57: Klaster-Bohnungen sind eine Wohnform, in der Einzelneinheiten – also mit Wohnraum, mit Santerienrichtung – eine abgeschlossene Wohneinheit bilden, die aber zusammen klastern, also zusammen eine Gemeinschaft wieder ergehen.

00:12:15: Also die ersten Klasterbohnungen sind meines Erachtens in Zürich entstanden Und da wollte man diese traditionellen Wohngemeinschaften, die wollte man reformieren.

00:12:27: Man wollte nicht alle ein gemeinsames Bad, sondern den Menschen war es wichtig dass sie ihre Eigenwohnraum haben aber nicht gemeinsame Sanitätsanrichtungen und deshalb sind Glaster-Wohnungen oft ähnlich.

00:12:44: auch wie früher gab's einen Student-Wohnen haben eine ähnliche Form.

00:12:48: Also so ganz neu finde ich das gar nicht.

00:12:50: Und Klassewohnungen erschienen lange Zeit als große Lösung, dass man dieses Verhältnis von Privatheit und Gemeinschaft aufheben kann oder lösen könnte.

00:13:01: Die Erfahrungen sind aber ein bisschen ernüchternd meinsachtens weil der Aufwand relativ groß ist.

00:13:08: die Klasse Wohnung sind teurer wie vergleichbare Wohnformen benötigen relativ große Betreuung noch.

00:13:17: Ja, Management, ne?

00:13:18: Es

00:13:18: zeigen alle Projekte das diese übliche Vermarktung oder dass es nicht geht sondern in Regeln müssen.

00:13:26: Menschen in Klasserwohnungen sind eine Organisationseinheit bilden einen Verein oder sonst eine Form bilden.

00:13:32: sie müssen rechtzeitig eingebunden sein.

00:13:35: also ist nicht ganz einfach wie es zunächst erscheint.

00:13:39: ja ich glaube auch dass es sich ausreicht wenn man nur die Klasse Wohnung baut

00:13:44: sondern

00:13:44: muss eben auch diese Wohnform organisieren, managen und dafür Sorge tragen dass dieses Konzept rein raus Gemeinschaft gut miteinander funktioniert.

00:13:53: Ich glaube auch also wenn wir darüber sprechen gucken wir immer alle in die Schweiz Aber in Deutschland fällt mir nichts dazu ein ihnen wahrscheinlich auch nicht In einem größeren Umfang.

00:14:04: Und ich glaube noch reden wir bei Cluster Wohnung über einen Nischen Modell was sicher vielleicht auch noch ändern kann aber im Moment habe ich nicht das Gefühl, dass sich das ausrollt als Alternative zum Wohnraummangel.

00:14:16: Also wie allgemein es gibt nicht diese eine richtige Wohnform sondern da sich die Lebensentwürfe so differenzieren müssen sie auch die Wohnform differenzierend also Klasser Wohnung haben ihre Berechtigung aber dessen ein kleiner Marktsegment.

00:14:35: also wir bauen hier gerade in Tübingen Neustart über hundert wohnungen filmten Ungefähr dreihundertfünfzig Leute von der neuen Genossenschaft und dann gibt es sechs Klasterwohnungen.

00:14:47: Und diese Klaster-Wohnung haben ganz eigenen Betreuungsbedarf, wie Sie zu Recht sagen.

00:14:52: also die Gruppen müssen rechtzeitig gebildet werden.

00:14:56: Es gibt große Diskussionsbedarfe, wo alle das übergreifen und alles gemischt waren weil sie nach gewissen sexuellen Orientierungen machen.

00:15:05: Also ist dessen relativ sehr spezielle Wohnform.

00:15:09: Aber sie hat ihre Berechtigung und das Einweg unter vielen.

00:15:14: Aber ich glaube nicht, dass man denkt mit Klasserwohnungen löst man die Wohnprobleme oder die Wohnbedürfnisse.

00:15:21: Viele Menschen wünschen sich zusätzlich zu einer bezahlbaren und passenden Wohnung ja auch Nachbarschaft und Gemeinschaft.

00:15:27: Das ist vielleicht auch der Grund, warum das gemeinschaftliche Wohnen so eine Art von Renaissance auch erlebt?

00:15:34: Ist das wirklich eine Renaissance?

00:15:35: Ist es wieder so ne neue Mode die da hoch schwappt?

00:15:39: Und wenn ja welche Form des gemeinschaftlichen Wohnens setzt sich derzeit durch?

00:15:44: Und warum ist das so?

00:15:46: Ja also ich glaube schon dass der Zukunft Gemeinschaftliches Wohnen gehört.

00:15:51: Es hat meines Erachtens einen ganz nachvollziehbaren Grund, dass die Menschen sowohl das Bedürfnis nach Privatheit haben als auch nach Kommunikation und Nachgemeinschaft.

00:16:02: Das schließt sich nicht mehr aus.

00:16:03: Früher dachte man immer ein Familienhaus wie die Kultur der Privatität zelebriert.

00:16:09: im städtischen Mietwohnungsbau gibt es dann diese Gemeinschafter.

00:16:12: Heute sagen die Leute sie wollen ein intimes Abschluss Wohnen ermöglicht

00:16:18: haben

00:16:19: Aber gleichzeitig wollen sie Gemeinschaft haben.

00:16:23: Und das ist der spannende und große Herausforderung, also wie kann man das Bedürfnis nach Privatheit?

00:16:30: Wie kann das Bedirftes nach Kommunikation, Austausch oder Öffentlichkeit befriedigen?

00:16:37: Deshalb sieht wir meinsachtens erst am Anfang von ganz neuen Formen für Gemeinshaftungen.

00:16:44: Die werden nicht mehr so aussehen Wie früher, da hat ein Wohnprojekt manchmal sogar im Keller oder im Erdgeschoss so einen Gemeinschaftsraum gehabt und dann hat man gedacht es wäre gemeinschaftliches Wohnen.

00:16:56: Das ist meines Achtens.

00:16:58: die Entwicklung hat sich sehr verlagert.

00:17:00: also viel wichtiger sind meines achtens Quartierslösungen dass man überlegt wie kann man das soziales Zusammenleben neu austarieren?

00:17:12: Und das muss nicht der Gemeinschafteraum im Haus sein.

00:17:15: Ich kriege es hier selber, wo ich hier wohne.

00:17:17: Im Wohnungs- und Gemeinschaftsprojekt werden Gemeinschafträume, aber wir treffen uns weniger im Gemeinsachsraum sondern gegenüber dem Café.

00:17:24: Also wie weit gibt's öffentliche Orte die Einladen zur Kommunikation zu Begegnung?

00:17:31: Und wie weit können diese Strukturen... Wie können die neue Form von Vergemeinschaftungen herbeiführen?

00:17:38: Also Sie sehen eher eine Lösung im Quartier und nicht im eigenen Haus.

00:17:43: Bevor wir zum Quartier kommen, würde ich aber gerne noch mal einen Rückblick auf das Haus werfen und zwar unter der Überschrift Baugemeinschaft.

00:17:51: Es gibt ja viele private Baugemeinschaften die planen und finanzieren ja gemeinsam ihr Haus.

00:17:57: in Hamburg gibt es auch viele erfolgreiche Projekte.

00:17:59: mit zufriedenen Bewohnerinnen und Bewohnern.

00:18:02: sind diese baugemeinschaft heute noch Vorreiter oder inzwischen mehrheitlich ein Modell für finanziell eher privilegiertere Menschen?

00:18:11: Also, ich bin ein großer Freund von Baugemeinschaften.

00:18:14: Aber sie ist ja wohl die großen Problem der Baugemannschaften.

00:18:18: Baugemeintschaften vermögen nicht wenn Sie diese GBR-Form haben, nicht bei einem Wechsel diesen preisgünstige, dieses gemeinschaftsorientierten Merkmal zu behalten.

00:18:30: also es gelingt sehr wenigen Projekten dieser sozial nachhaltiger Wirkung entfalten.

00:18:39: Man könnte das machen, z.B.

00:18:40: über Grundbucheintragungen, wofür aber viele Projekte zurückschrecken.

00:18:44: Also die Zentral-Herausforderung ist wie kann man Gemeinwohlorentilswohnen realisieren?

00:18:51: Und da andere Akteure werden immer wichtiger als die Große Renaissance der Genossenschaften, die Entwicklung von neuen Formen wie Miethose, Syndikat oder Vereinen.

00:19:04: also es geht meines Erachtens eher darum Wie können wir so ein Vielfalt von Organisationsformen entwickeln?

00:19:13: Aber der Rahmen müsste immer sein, wie kann diese Gemeinwohlorontierung gesichert werden.

00:19:18: Und da haben private Baugemeinschaften größere

00:19:21: Probleme.

00:19:22: Also Sie sehen bei dem Thema gemeinschaftliches Wohn-Ehrgenossenschaften Und die Miethaus-Syndikate als optimale Organisationsform?

00:19:33: Nicht als optimales, sondern naheliegender.

00:19:36: Mir geht es darum, dass man eine Vielfalt generiert und es soll nach wie vor private Baugemeinschaften als Akteure wirksam werden aber sollten eingebunden werden in dem sie gesellschaftliche Verpflichtung stärker aufnehmen indem Sie genauso sozialen Wohnraum bauen, Wohnraum für Menschen mit Handicap indem sie sichern, dass dieser Wohnraum langfristig nicht spekulativ bleibt.

00:20:02: Also ich glaube diese Herausforderung für private Wohnprojekte werden immer größer und die haben teilweise meins zu wenig Lösungen

00:20:11: geliefert.

00:20:12: Es gibt ja aber auch Baugemeinschaften, die als Genossenschaft bauen Also, die gibt es ja auch.

00:20:18: Das sind ja nicht nur private WEG-Formen, die da tätig werden sondern das gibt auf die genossenschaftliche Organisation.

00:20:25: Sie sehen eher diesen größeren Kontext als Rahmen für erfolgreiche Modelle.

00:20:32: Sie haben ja schon viel Erfahrung.

00:20:33: Gibt es denn Wohn- und Bauprojekte, die sie in diesem Kontext nachhaltig beeindruckt haben?

00:20:39: Ja, es gibt viele Projekte.

00:20:41: also nur ein Beispiel dass man Nicht Tübingen, sondern die Münchner Projekte.

00:20:46: Also in München fand ja diese große Renaissance der Genossenschaften statt.

00:20:50: Es gab alte Genosschaften, die waren aber sehr träge und Wagnis oder Wogeno oder Kooperative Großstadt gibt jetzt viele neue junge Genossschaften.

00:21:02: Und diesen ausgesprochen innovativ ausgesprachene Lebendig und da findet man ganz unterschiedliche Ansätze Und das finde ich immer eine Reiswert nach München und die Projekte auch anzuschauen.

00:21:14: Da gibt es sehr viele unterschiedlich mit unterschiedlichen Prioritätssetzungen, und das findest du schon sehr beispielhaft?

00:21:22: Ja haben wir auch schon festgestellt Wir schauen uns diese Genossenschaften auch an und finden das richtig gut was sie machen und auch im Kontext von Quartiersmanagement Die hier auch auf die Beine stellen und organisieren sind die wirklich ein Vorbild.

00:21:37: Was wir auch festgestellt haben ist, dass gemeinschaftliche Wohnprojekte oder Baugemeinschaften sehr gerne in zentrale Lagen möchten.

00:21:48: Und was müsste eigentlich passieren damit solche Modelle auch am Stadtrand attraktiv werden?

00:21:54: Naheliegend ist das diese Projekte urbane Nachbarschaften suchen aber ich glaube die Grundflächen sind schon längst es gibt kaum noch welche.

00:22:06: Deshalb muss sich diese Bewegung der Frage stellen, wie können wir an die Peripherie gehen und wie können Wir Qualitäten erzeugen, die die Qualitäten auch von urbanen Quartieren haben.

00:22:20: Also insofern sind dann zum Beispiel genossenschaftliche oder gemeinschaftlich Wohnprojekt zu fördern wenn sie quasi Impulsgeber für eine lebendige Quartierentwicklung sind.

00:22:34: Wichtig finde ich dabei, dass man genau überlegt welche Lebensformen werden in auch einer Peripherie gelebt?

00:22:42: soll man wieder diese abgeschlossenen Wohnform machen?

00:22:46: Dass man je weiter eine Peripherrie geht umso mehr wird das private wieder dominant?

00:22:52: oder sollte man nicht andere Wohnformen gerade in der Periphererie experimentieren die dann zeigen Ja, das Leben an der Peripherie kann sehr spannend sein, zelebendig sein.

00:23:03: Also es müssen ganz neue Konzepte dafür entwickelt

00:23:05: werden.

00:23:06: Wir entwickeln ja die Konzepten genau für so innovative Ansätze am Startrand oder in unseren Quartieren.

00:23:12: Aber es müssen natürlich auch welche kommen, die das gerne machen und umsetzen wollen.

00:23:16: Und ich glaube alle Projekte Quartiere, die neu entstehen.

00:23:22: Die versuchen ja urban zu sein.

00:23:24: Keiner plant mehr Quartiersentwicklung, wo nur noch

00:23:28: ein

00:23:30: Feierabend ausgelebt wird und man fährt dann zum Arbeiten in die Stadt.

00:23:33: Es ist immer das Ziel, Projektentwicklungen urban und gemischt zu machen um auf solche Lebensqualitäten oder statt jetzt zehn Minuten statt usw.

00:23:43: umzusetzen.

00:23:44: Das muss aber auch ausreichen, um die Leute dafür zu gewinnen.

00:23:49: Wir haben ja als Iber-Hamburg neue Quartiere wie Oberbillwerder und Fischbeker Reden.

00:23:53: Beides sind Gebiete, die haben einen direkten Anschluss an die S-Bahn befinden sich aus Hamburger Sicht aber eher am grünen Stadtrand.

00:24:01: Was glauben Sie?

00:24:02: Welche Menschen werden von diesen Orten angezogen?

00:24:05: Sind es Baugemeinschaften?

00:24:07: Sind das Familien?

00:24:07: Sind des Menschen, die sich in der inneren Stadt keine Wohnung mehr leisten können?

00:24:12: Ich glaube Blitzrückruppe also.

00:24:14: meine Tochter wohnt im Hamburg in Altona.

00:24:16: Das ist auch nicht um den Stadtrand.

00:24:18: Ganz eine Peripherie zu wohnen wäre etwas schwierig.

00:24:22: Also es ist für sie sehr unattraktiv und sie liebt diesen Kontext, in der sie gerade ihre Wohnung hat.

00:24:30: Was wichtig wäre glaube ich für diese Quartiere ist das genauso versucht dass nicht diese Fokussierung gemacht wird auf Familien.

00:24:40: also ich erlebe sehr oft wenn Gemeinden oder Städte neue Quartieren planen dass sie denken, dort können wir die größte Gruppe, die Stadt verlässt, nämlich die Familiengründe.

00:24:55: Dass wir die halten können indem wir Familienwohnformen prioritär dort realisieren und ich glaube das ist ein Fehler den die Städte machen.

00:25:03: Es ist genauso wichtig, dass man diese Vielfalt der Lebensform der Haushaltstypen genau in dieser Peripherie sich entfalten kann.

00:25:15: Da wird es auch wichtig, dass man stabile Quartiere dadurch gewinnt und nicht zum Beispiel nur Townhouses für junge Familien

00:25:25: baut.

00:25:26: Das macht ja sowieso keiner mehr oder Herr Kuhn?

00:25:30: Also wir versuchen da schon in unseren Konzeptauschreibungen so umzusetzen, dass eben auch für alle Menschen in diesen Quartieren Wohnraum geschaffen wird.

00:25:42: Jung-, alt-, familie-Single und so weiter.

00:25:45: also auch schon stabile vielfältige Quartiere zu schaffen das ist schon auch unser anliegen.

00:25:53: Wir müssen es halt auch in die Realität umsetzen und vor dieser Herausforderung stehen wir gerade, sind eigentlich gute Dinge aber das klappt.

00:26:02: Werfen wir mal einen Blick in die Zukunft?

00:26:04: Was denken Sie?

00:26:05: wie wohnen wir im Jahr zwei tausendfünfundvierzig?

00:26:08: was muss sich bis dahin geändert haben damit Deutschland nicht zu einem Land mit prekären Wohnverhältnissen auf der einen Seite oder gated communities für Proveligierte auf der anderen Seite wird wie zum Beispiel auch in anderen Ländern.

00:26:22: Es hat ja mit Kollegen Haarlande vor einigen Jahren dieses Buch über soziale Mischungen gemacht und diese globale Entwicklung des Gate Communities auch untersucht, ich sehe diese Gefahren Deutschland weniger.

00:26:35: also wir haben glücklicherweise wirklich eine große Kultur, eine lange Kultur der Durchmischung dass wir das als Qualität sehen, dass wir friedvoll nebeneinander wohnen und miteinander wohnten Abschädtungen der Wohlhabenden in dieser Form glücklich, weil es sich keinen Raum gibt und ich glaube auch die kommunalen Akteure versuchen mit Nachdruck das zu wendern.

00:27:00: Also diese Gefahr sehe ich im Zukunft nicht.

00:27:02: also bin da eher optimistisch obwohl jetzt alles sehr klagen über dieses Wohnungsnot ein Wohnungsmangel.

00:27:10: Ich sehe deutliche Indikatoren für eine positive Entwicklung.

00:27:15: Positiv in dem Sinne Dass jetzt die Kommunen wieder viel aktiver werden, gestalterwerden.

00:27:21: Zum Beispiel durch Konzeptverfahren, durch Erpacht also die Bodenfrage wie der Boden gehörte Allgemeinheit und da soll sie allgemeiner viel stärker mitentscheiden.

00:27:33: Dann sehe ich eine Entwicklung eindeutig hinsichtlich der gemeinwohl orientierten Akteuren als die Privilegierung der Gemeinwohlorontierten Aktheuren.

00:27:43: Und man hat ja gesehen in den letzten Jahrzehnten, die privaten Akteuren haben sehr diffizitiert nach meiner Sicht ihre Leistungen vollbracht.

00:27:54: Also wir müssen eher nachfragen wer kann diese Herausforderung für die Zukunft?

00:28:01: Welche Trägerstrukturen brauchen wir und wie können diese neue Trägerstrukturen mit zum Gemeinwohldiskurs in den Städten verknüpft werden?

00:28:12: Und dieses Zusammenspiel sehe ich dann eher, dass ganz andere Quartieren stehen werden.

00:28:18: Indem die ganzen Probleme, die wir durch diese funktionale Moderne haben möglicherweise aufgehoben werden.

00:28:25: Es gibt sehr viele... Wir haben ja das Problem gehabt, dass das Wohnen in der moderne Funktionaltotal verarmte wurden.

00:28:36: Die Geburt, die Arbeit, die Krankheit, alle möglichen Funktionen wurden aus der Wohnung rausgezogen.

00:28:42: Und grundsätzlich war das nur noch ein reduzierter Reproduktionsbereich.

00:28:46: Jetzt sehen wir deutlich dass eine Renigration dieser Funktion in der Wohnung stattfinden wo die Räume viel fließender werden.

00:28:55: Wo arbeitet man?

00:28:56: Wo wohnt man?

00:28:57: Wohin spielt man?

00:28:58: Wie findet Bildungsstadt?

00:28:59: Wie wird miteinander kommuniziert und da werden ganz neue Strukturen entstehen Das habe ich schon in der Uni gemerkt, dass wir zunehmend Abstand nehmen von dem uns ein Klingel zu machen.

00:29:12: Wie wohnt man gut?

00:29:13: Sondern viel mehr die Frage stellt wie lebt man gut?

00:29:16: und wenn wir dieses Leben im Vordergrund stellen dann werden sich die räumlichen Strukturen und städtebaulichen Struktoren deutlich verändern.

00:29:26: es wird an nicht mehr die Wohnung als abgeschlossene Einheiten Fokus stehen, sondern es wird das Quartier im Fokus steht.

00:29:36: Wie können Räume auszulieren?

00:29:38: Wie können sie privateis sichern aber Öffentlichkeit zulassen?

00:29:42: Es werden ganz andere Raumkonstellationen sich bilden und da bin ich sehr zuversichtlich weil die Menschen wollen nicht in diesen monofunktionalen Quartieren wohnen Sondern die sehen sich nach neuen Formen von offenen Aber sozial-antwortlichen Wohnen.

00:30:03: Also wie lebt man gut?

00:30:05: Das wird die zukünftige Frage sein, nicht mehr nur wie wohnt man gut sondern wie lebe man gut.

00:30:10: was bedeutet das dann für die nächste Generation von Stadtplanungen Architekten und so weiter?

00:30:16: welchen Rat würden Sie diesen Berufsgruppen mit auf den Weg gehen wenn das unsere Perspektive ist?

00:30:24: ja man wird nicht mehr nach suchen Wie kann man eine gute Wohnung bauen?

00:30:29: also Diese Generationen von erstreckten Planern haben immer nach so einem Ideal gestrebt.

00:30:35: Was ist die perfekte Wohnung, wie es die besten Belichtungen durch Lüftung und so weiter?

00:30:40: Und jetzt werden andere Fragen im Fokus stehen.

00:30:43: Also

00:30:44: vielmehr

00:30:45: müssen die zukünftigen Plannerinnen und Planner und Arstecken eher überlegen.

00:30:51: Wie können wir mit den Leuten reden?

00:30:54: Wie können mir die Bedürfnissen Erfahrung bringen?

00:30:57: Wie können wir Raumangebote machen, Möglichkeitenräume schaffen aber nicht mehr klar definierte Räume mehr.

00:31:04: Es wird in Grund gesachene.

00:31:06: diese Planungs- und Baukultur muss sich mal ans Achtensradikal ändern.

00:31:11: Und diese Änderungen erfordern ganz neues Berufsverständnis für Architekten und Stadtplaner.

00:31:18: Das ist ein spannender Ausblick auf unsere Zukunft.

00:31:21: Wir kommen jetzt auch schon zum Ende unseres Gesprächs, diese Gedanken nehmen wir natürlich mit.

00:31:26: Wir haben ja heute über Wohnraummangel neue Wohnformen, gemeinschaftliches Leben

00:31:31: gesprochen

00:31:33: und vielleicht zeigt sich dabei vor allem eins die Zukunft des Wohnens entscheidet sich heute nicht mehr allein auf dem Wohnungsmarkt und auch nicht mehr alleine in der gebauten Wohnung sondern in der Frage wie wir als Gesellschaft zusammenleben.

00:31:47: Also wir leben gut zusammen.

00:31:49: Das war ein sehr interessantes Gespräch, vielen Dank!

00:31:53: Vielen Dank ebenfalls.

00:31:54: und doch einen schönen Tag!

00:31:56: Ich bedanke mich bei unseren Zuhörenden recht herzlich fürs Einschalten.

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